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UNI_02_2017

UNIFORSCHUNG +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ UNIKOMPAKT +++ Start für Graduiertenkolleg Mit der feierlichen Eröffnung hat das neue Graduiertenkolleg „Spitzen- und laserbasierte 3D-Nanofabrikation in ausgedehnten makroskopischen Arbeitsbereichen – NanoFab“ (UNI berichtete) am 24. Mai die Arbeit aufgenommen. Das Kolleg wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für viereinhalb Jahre mit 5,7 Millionen Euro gefördert und bietet für 13 Doktoranden ein Qualifizierungsprogramm auf höchstem Niveau. Sprecher Professor Eberhard Manske gab in seiner Vorstellung des Graduiertenkollegs einen Überblick über die interdisziplinär bearbeiteten Themenstellungen. Ziel der Arbeiten sei es, neueste Nanofabrikationstechnologien mit den herausragenden Fähigkeiten der Nanopositionier und Nanomaschinen (NPM) aus Ilmenau synergetisch zu kombinieren, so dass Lösungen für die Nanofabrikation in großen Bereichen entstehen. Ebenso sollen laserbasierte Verarbeitungsmethoden in Verbindung mit der NPM-Technologie eine hochpräzise 3D-Nanofabrikation auf optischen Freiformflächen ermöglichen. Die TU Ilmenau bietet mit ihrem Institut für Mikro- und Nanotechnologien und dem Kompetenzzentrum Nanopositionier und Nanomessmaschinen exzellente Voraussetzungen für die Forschungsarbeiten. Insgesamt sind an den Arbeiten Fachgebiete aus drei Fakultäten der Universität und das An-Institut IMMS beteiligt. UNI I 02 I 2017 41 | TU Ilmenau auf Hannover Messe 2017 Ministerpräsident Bodo Ramelow besuchte die Aussteller der TU Ilmenau. Die TU Ilmenau präsentierte auf der Hannover Messe 2017 Innovationen aus den „Life Sciences“. Neue technische Verfahren und Produkte von der Analyse bis hin zur Kultivierung biologischer Systeme, die aus der Zusammenarbeit verschiedener Fachgebiete mit Hilfe des biotechnischen Multiskalenengineering entstanden sind, konnten vorgestellt werden. Dies reichte von neuen EEG-Sensorsystemen bis zu fluidischen, voll automatisierten Bioreaktorsystemen mit integrierten 3D-Sensoren (sogenannte 3D-MEAs) und Polymer-basierten Scaffolds für die organähnliche Zellkultur. Workshop am Ilmenauer Fass Ebenfalls am Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ in Halle 2 präsentierte das am PATON der TU Ilmenau ansässige Patentmanagement Thüringer Hochschulen die am Fachgebiet Qualitätssicherung und Industrielle Bildverarbeitung entstandene Erfindung „Optische Messung von Ketten“. Am Stand der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen in Halle 4 waren darüber hinaus das Thüringer Innovationszentrum Mobilität und das an der TU Ilmenau koordinierte Thüringer Zentrum für Maschinenbau vertreten. Zu einem Workshop rund um die Forschungsarbeiten am Ilmenauer Fass trafen sich Wissenschaftler, Studenten und Absolventen, die heute in der Wirtschaft tätig sind, in Ilmenau. Eingeladen waren all diejenigen, die in der Vergangenheit das wissenschaftliche Leben an dieser Forschungseinrichtung mit eigenen experimentellen Arbeiten bereichert haben. Nach dem Auftaktvortrag des Arbeitsgruppenleiters Ilmenauer Fass, Priv.-Doz. Dr. Ronald du Puits standen weitere Vorträge der rund 25 Teilnehmer aus fünf Ländern und ein Besuch des Forschungsgroßgerätes auf dem Programm. In den Diskussionsrunden wurden zahlreiche Ideen kreiert, wie man diese weltweit einzigartige experimentelle Einrichtung für künftige Forschungsarbeiten nutzen kann. Die Palette reichte dabei von der Untersuchung sogenannter Wolkenlöcher über thermische Konvektion an bebauten Oberflächen bis hin zur Entwicklung neuartiger Methoden zur simultanen Messung des Strömungs- und Temperaturfeldes.


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