Page 92

BdR_2014_2015

94 Forschung für die Wirtschaft | CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik AN-INSTITUTE CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik „Competence in Silicon“ – Silizium prägt den Namen des CiS Forschungsinstituts für Mikrosensorik GmbH seit dessen Gründung im Jahr 1993. Das An-Institut der TU Ilmenau entwickelt und fertigt kundenspezifische Lösungen in den Bereichen Mikro-Elektro-Mechanische-Systeme, Mikro-Opto- Elektro-Mechanische-Systeme und Silizium Detektoren. die für die Schaffung industrieller Innovationen nötig sind: von der Sensorentwicklung bis zur Realisierung spezieller mikrotechnologischer Bauelemente. Für spezifische Anwendungen verbessert dies die Wertschöpfungstiefe und erlaubt es dem CiS Forschungsinstitut, seinen Partnern neueste wissenschaftliche Ergebnisse und technologische Möglichkeiten schnell und unkompliziert anzubieten. 2014 nahm das CiS Forschungsinstitut mit 60 ausgewählten Unternehmen und Einrichtungen unter dem Banner des Bundesforschungsministeriums an der 12. Industrieausstellung „Germany at CERN“ teil. Zur Vorbereitung des Neustarts der CERN-Experimente zeigte das CiS neuartige Detektoren zur Spurverfolgung, zum Teil hauchdünn und resistent gegenüber extrem harter Strahlung. Die Verbindung energieeffizienter Detektoren und Ausleseelektronik waren Gegenstand des ersten gemeinsam organisierten internationalen Workshops des CiS Forschungsinstituts und der japanischen Yokohama National University. Als Gründungsmitglied der deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e. V. hat das CiS Forschungsinstitut erstmals ein gemeinsames Sprachrohr für die industrienahe Forschung und Entwicklung. Vorwiegend im Rahmen von Forschungskooperationen mit der Industrie fokussieren sich die Mitglieder, unabhängige deutsche Forschungseinrichtungen aus den verschiedensten Bereichen, auf technologieübergreifend bedarfsorientierte Lösungen vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen. Die nicht grundlagenfinanzierten Mitglieder zeichnen sich dadurch aus, dass sie fachlich und kaufmännisch hoch flexibel sind und einen hohen Anteil an direkten industriellen Aufträgen von über 40 Prozent vorweisen können. Arbeitsgebiete des CiS Forschungsinstituts sind die Entwicklung von Technologie für die Mikrosystemtechnik, von Mikrosensoren, Sensorsystemen und Siliziumdetektoren. Das CiS transferiert Forschungsergebnisse in industrielle Anwendungen und unterstützt die Wirtschaft bei der Entwicklung innovativer Produkte. Sein Fokus liegt auf Genauigkeit, Stabilität, Zuverlässigkeit, Lebensdauer und Kosteneffizienz. Weltmarktführer nutzen die langjährigen Erfahrungen des CiS Forschungsinstituts bei hochstabilen Drucksensoren, hochempfindlichen photonischen Sensoren und Strahlungsdetektoren. Die enge Anbindung an die Universität ermöglicht es dem CiS Forschungsinstitut, Ergebnisse der Grundlagenforschung schnell und gezielt in kundenspezifische industrielle Anwendungen zu transferieren. Die Kompetenzen der Wissenschaftler und Ingenieure werden perfekt ergänzt durch die technologische Infrastruktur am Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien (ZMN) der TU Ilmenau. Diese enge Verzahnung ermöglicht es, alle Teilschritte umzusetzen, „Wir entwickeln hauchdünne, gegenüber extrem harter Strahlung resistente Sensoren.“


BdR_2014_2015
To see the actual publication please follow the link above