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Bericht des Rektors 2014 / 2015 91 HIGHLIGHTS Zuverlässigkeit und Wirkungsgrad von Silizium-Solarzellen Bedeutende Ergebnisse für die Photovoltaikbranche Den Wissenschaftlern um Prof. Thomas Hannappel gelang es, Ursachen für das Auftreten des PID-Effektes zu ermitteln. Zudem erzielten sie bei Solarzellen mit ladungstrennenden Kontakten aus amorphem Silizium Wirkungsgrade von nahezu 22 Prozent. Und einen Wirkungsgrad von über 11 Prozent erreichte die Forschergruppe mit der erfolgreichen Übertragung der HIT (Heterojunction with Instrinsic Thin layer)-Technologie auf laserkristallisierte Solarzellen. Effektive Zusammenarbeit Thüringer Forschergruppen Alle Untersuchungen der Forschergruppe OPTISOLAR fanden in enger Kooperation mit der parallel arbeitenden Forschergruppe „Steigerung von Zuverlässigkeit und Wirkungsgrad in der PV mittels Optimierung von SiNx:H/Si Grenzflächen (PIDSINX:H)“, koordiniert durch das CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik Erfurt, statt. Die Zusammenarbeit der beiden Forschergruppen ermöglichte die umfassende Untersuchung des PID-Effektes und die Entwicklung von Lösungen zur Vermeidung der Degradation durch Optimierung der Grenzfläche zwischen kristallinem und amorphem Silizium. Akquirierung neuer Forschungsarbeiten Durch die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse der Forschergruppe OPTISOLAR in zahlreichen international anerkannten Fachzeitschriften ergaben sich Folgeprojekte, etwa die Forschergruppe „Bifacial – Monofacial: Steigerung der Energieausbeute von Silizium-PV-Modulen“ mit dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien Jena unter der Leitung der Hochschule Nordhausen. Die TU Ilmenau wird auch hier ihre langjährige Erfahrung bei der mikroskopischen Charakterisierung komplexer Halbleiterstrukturen einbringen.


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