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BdR_2014_2015

HIGHLIGHTS Forschergruppe BioLithoMorphie MetaZIK BioLithoMorphie zieht erste positive Bilanz Nach über sechs Monaten Laufzeit zog das Zentrum für Innovationskompetenz BioLithoMorphie bei seinem Statusseminar im November 2014 ein erstes positives Fazit. Die Arbeiten der Wissenschaftler der TU Ilmenau und der TU Dresden konnte den Ansprüchen des Bundesforschungsministeriums, das das Zentrum fördert, mehr als genügen. Bund fördert erneut BioLithoMorphie-Forschung Der Forschergruppe um Prof. Andreas Schober ist es gelungen, das Vorprojekt der Zusammenfügung biologischen Materials mit Hilfe lithographischer Methoden zur Konstruktion dreidimensionaler biologischer Morphologien in ein zweieinhalbjähriges Projekt zu überführen. Das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung führt das Projekt im Rahmen des Förderformats „Zentren für Innovationskompetenz: Exzellenz schaffen – Talente fördern“ weiter, dessen Ziel es ist, in ostdeutschen Regionen international leistungsstarke Forschungszentren aufzubauen. Teilerfolg bei Leukämiebekämpfung erzielt Wissenschaftler der TU Ilmenau und Kinderonkologen der Universitätsklinik Jena haben erfolgreich eine Nachbildung einer Blutstammzellnische entwickelt und zum Patent angemeldet. Mit Methoden des biotechnischen multiskalen Engineerings ist es Wissenschaftlern des Fachgebiets Nanobiosystemtechnik gelungen, Blutstammzellen nicht nur zu konservieren, sondern in der nachgebildeten Stammzellnische auch zu vermehren. Für die Leukämieforschung und -behandlung ist dies ein bedeutender Schritt, da Patienten bei der Stammzellentransplantation von einer großen Menge Stammzellen profitieren. Forschungserfolg in wissenschaftlichem Journal veröffentlicht Innerhalb des BioLithoMorphie®-Projekts gelang es dem Team „Bioorganische Chemie bioaktiver Oberflächen“ unter Leitung von Dr. Sukhdeep Singh erstmalig, sogenannte DASA-Komponenten fest mit dem eingesetzten Polymer zu verbinden und dadurch mit Hilfe von sichtbarem Licht die Oberflächeneigenschaften signifikant zu modifizieren. Dadurch können die Materialeigenschaften so beeinflusst werden, dass das Anheften der Zellen gesteuert werden kann. Dieser große wissenschaftliche Erfolg wurde im renommierten Journal ACS macroletters publiziert. Bericht des Rektors 2014 / 2015 65


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