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Bericht des Rektors 2014 / 2015 55 HIGHLIGHTS DFG-Graduiertenkolleg Lorentzkraft Ehemalige Doktorandin des Kollegs für NASA-Crew ausgewählt Christiane Heinecke ist eine von sechs internationalen Wissenschaftlern, die für ein Jahr in einem abgeschlossenen Habitat, also vollkommen abgeschieden von der Umwelt, am Mauna-Loa-Vulkanmassiv auf Hawaii zusammenkommen, um die Lebensbedingungen auf dem Mars realistisch zu simulieren. Das NASA-Projekt dauert ein Jahr und wird im August 2016 beendet sein. Mit ihrem Science Blog lässt Christiane Heinecke alle Raumfahrtinteressenten am Alltag in der kleinen Gemeinschaft teilnehmen. Kooperationsvertrag mit chinesischer Universität Mit der Unterzeichnung eines entsprechenden Abkommens zwischen der TU Ilmenau und der Northeastern University im chinesischen Shenyang wurden Gastaufenthalte von Doktoranden und die wechselseitige Nutzung der Infrastruktur an beiden Universitäten vereinbart. Damit wurde die seit über 15 Jahren bestehende fruchtbare Kooperation mit dem Key Laboratory on Electromagnetic Processing of Materials an der Northeastern University weiter verstärkt. Eingeladener Vortrag auf internationaler Leitmesse für Metallurgie Auf Einladung stellte Prof. Christian Karcher auf der 8. International Conference on Electromagnetic Processing of Materials im französischem Cannes in einem Plenarvortrag die jüngsten Forschungserfolge des Graduiertenkollegs vor. Die alle drei Jahre stattfindende Konferenz ist eine der wichtigsten internationalen Konferenzen auf den Gebieten der Metallurgie und der angewandten Magnetohydrodynamik. Klausurtagung in Baden-Baden bietet Blick über Tellerrand Bei einer Klausurtagung des Graduiertenkollegs in Baden-Baden erhielten die Kollegiaten außerhalb ihres Universitätsalltags Einblicke in hochinteressante Industriebereiche. So besichtigten sie den Weltmarktführer im Recycling von Edelstählen, Ferrolegierungen und Primärmetallen, die Karlsruher Unternehmensgruppe Cronimet. Ebenfalls auf dem Besuchsprogramm: die Rheinstaustufe in Iffezheim, die gemeinsam vom Energieversorger Energie Baden Württemberg (EnBW) und der französischen Elektrizitätsgesellschaft Electricité de France betrieben wird. Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch am Höchstleistungsrechenzentrum in Stuttgart, einem der größten Rechenzentren Deutschlands mit Schwerpunkt Computational Engineering.


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