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BdR_2014_2015

Bericht des Rektors 2014 / 2015 53 HIGHLIGHTS DFG-Graduiertenkolleg MOBICOM Software zur Erkennung komplexer Ereignisse entwickelt Neben Basisdiensten wie Sensorik und Kommunikation erforschten die Wissenschaftler des Graduiertenkollegs auch Techniken zur Fusion und Echtzeitanalyse der Sensordaten – etwa eine Software zur Erkennung komplexer Ereignismuster. Auf mehreren nationalen und internationalen Konferenzen wurde gezeigt, wie Folgen von Ereignissen, etwa Messungen oder Alarme, mit zeitlichen Abhängigkeiten in einem Strom von Daten in Echtzeit detektiert werden können. So ist es zum Beispiel möglich, Fehlersituationen in einem Netzwerk zu identifizieren. Mit der innovativen Software nahm ein Doktorandenteam erfolgreich an der Grand Challenge der 9. ACM International Conference on Distributed Event-Based Systems in der norwegischen Hauptstadt Oslo teil. Prototyp für kognitives Funksystem erringt 1. Platz Ein Prototyp für ein kognitives Funksystem, vom Fachgebiet Integrierte Kommunikationssysteme gemeinsam mit dem Trinity College Dublin entwickelt, errang auf der DySpan 2015 im schwedischen Stockholm den ersten Platz. Kognitive Funksysteme identifizieren temporär unbenutzte Funkfrequenzen und nutzen diese für eigene Kommunikation. Dabei erfolgt die Verarbeitung der Signale im Gegensatz zu heutigen Systemen mit handelsüblicher Software und Rechentechnik. Best Paper Award für multikopter-basierte Lokalisierung Auf der „International Conference on Ad Hoc Networks Adhocnets“ 2014 auf der griechischen Insel Rhodos erhielt der Beitrag des Graduiertenkollegs zur multicopter basierten Ortung von Objekten einen Best Paper Award. Damit wird die Forschung zur Lokalisierung von Mobilfunkteilnehmern auch innerhalb von Gebäuden durch Multicopter, die das Gebäude autonom umfliegen, ausgezeichnet. 1. Preis bei Robotik-Weltmeisterschaft Bei der jährlichen RobotChallenge im März 2015 in Wien gewann das studentische Team um den Studenten Fabian Beck den ersten Preis in der Kategorie Air Race. Dazu mussten die Multicopter einen vorgegebener Parcours innerhalb von zehn Minuten möglichst oft durchfliegen, und zwar autonom, also ohne Steuerung oder sonstige Eingriffe durch Menschen. Der Preis bestätigt die Forschungen von Linux-basierten Multicoptern, die es erlauben, die für autonome Flüge nötige Bilderkennung in kürzester Zeit vorzunehmen und mit Linux-basierter Steuerungssoftware zu integrieren. Ein halbes Jahr nach der RobotChallenge errang das Studententeam beim RoboFinist Festival in Sankt Petersburg den zweiten Platz.


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