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Bericht des Rektors 2014 / 2015 41 HIGHLIGHTS Digitale Medientechnologie VISTA4F: TU Ilmenau entwickelt das intelligente Auto In dem 2014 aufgelegten VISTA4F-Projekt entwickelt die TU Ilmenau intelligente Fahrzeuge, die den Fahrer in Gefahrensituationen wirkungsvoll unterstützen. Sie werden Verkehrs- und Gefahrensituationen selbstständig erkennen und die Entscheidungen des Fahrers vorbereiten, damit der in der Lage ist, entsprechend zu handeln. Nachdem wissenschaftliche Fachexperten das Konzept der TU Ilmenau für das ProExzellenz-Zentrum „Virtuelle Straße – virtuelle Realität in 4F: Funk, Fahrbahn, Fahrzeug, Fahrer“ als hervorragend bewertet hatten, wird das Projekt durch das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur von 2015 bis 2018 mit 3,5 Millionen Euro gefördert. Ehrendoktorwürde für Karlheinz Brandenburg Prof. Karlheinz Brandenburg, Leiter des Fachgebiets Elektronische Medientechnik und des Fraunhofer-Instituts für Digitale Medientechnologie IDMT, wurde 2014 von der Polytechnischen Universität von Valencia der Ehrendoktortitel verliehen. In seiner Laudatio betonte der Direktor der Fakultät für Nachrichtentechnik, Prof. Alberto González Salvador, Brandenburg habe innovative wissenschaftliche Ansätze und Technologien erfolgreich auf den Weg gebracht und maßgeblich dazu beigetragen, diese auch in der Gesellschaft einzuführen. In den Jahren vor 1992 hatte eine Forschergruppe um Prof. Brandenburg das mp3-Format zur Komprimierung von Audiodaten entwickelt. Best Student Paper Award für Doktoranden der TU Ilmenau Im Mai 2015 erhielten die Mitarbeiter des Instituts für Medientechnik der TU Ilmenau Florian Klein und Stephan Werner bei der International AES Convention in Warschau den Best Student Paper Award der Audio Engineering Society. Die AES ist ein weltweit renommierter Verband für Toningenieure, Wissenschaftler und Entwickler von Audiotechnik. In ihrer Arbeit beschäftigten sich die Doktoranden damit, wie das menschliche Gehör für räumliches Hören fit gemacht werden kann. Mit ihren Erkenntnissen können moderne 3D-Kopfhörersysteme künftig so optimiert werden, dass sie beim jeweiligen Hörer eine perfekte räumliche Hörillusion erzeugen – unabhängig von den individuellen Eigenschaften des Hörers wie der Form der Ohren oder des Kopfes.


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