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BdR_2014_2015

Bericht des Rektors 2014 / 2015 35 HIGHLIGHTS Technische und biomedizinische Assistenzsysteme Medizinische Bildgebung mit magnetischen Nanoteilchen Im 2015 gestarteten Projekt „CoS-MRXI – Compressed sensing for magnetorelaxometry imaging of magnetic nanoparticles“ arbeiten Wissenschaftler des Instituts für Biomedizinische Technik und Informatik unter der Leitung von Prof. Daniel Baumgarten an neuen Verfahren und Systemen für die medizinische Bildgebung mittels magnetischer Nanopartikel. Mit der innovativen Technologie streben sie insbesondere an, die Überwachung und damit die Sicherheit und Effektivität neuartiger Krebstherapien auf Basis dieser Teilchen deutlich zu verbessern. Das Kooperationsprojekt mit der Universität Münster ist Teil des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Schwerpunktprogramms „Compressed Sensing in Information Processing (CoSIP)“. Bundesforschungsprojekt: Assistenzroboter für ältere Menschen Im April 2015 startete das Verbundprojekt „Symbiose von PAUL und Roboter Companion für eine emotionssensitive Unterstützung“ (SYMPARTNER), in dem ein sozial agierender Assistenzroboter entwickelt werden soll, der älteren Menschen in deren gewohnter häuslicher Umgebung hilft. So können die älteren Menschen länger unabhängig von menschlicher Betreuung leben und den Alltag alleine besser bewältigen. Sensoren zur Bestimmung der Bisskraft von Hunden Das Fachgebiet Biomechatronik unter der Leitung von Prof. Hartmut Witte hat einen „messenden Hetzarm“ geschaffen, mit dem die Bisskraft von Hunden unter realen Bedingungen bestimmt wird. Das Gerät wird bei der Abrichtung von Hunden eingesetzt und ist bei einer Schutzhundestaffel der Polizei als Praxispartner der Wissenschaftler bereits im Einsatz. Absolventen mit Qualifikationsmöglichkeit zum Medizinphysiker Studierende des Studiengangs Biomedizinische Technik in der Spezialisierung Radiologische Technik/Strahlenschutz haben die Möglichkeit, sich nach Abschluss ihres Ingenieurstudiums berufsbegleitend als „Medizinphysiker (DGMP)“ in den Gebieten der Strahlentherapie und der Röntgendiagnostik zu qualifizieren. Mit dieser Zertifizierung des Studiengangs durch die DGMP kann, nach erfolgter Bachelor/ Master-Umstellung und Änderung der Weiterbildungsordnung, nun eine frühere Zertifizierung fortgesetzt werden.


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