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HIGHLIGHTS Nanoengineering Bericht des Rektors 2014 / 2015 27 Forschergruppe nähert sich Schlüsselproblem der Leukämieforschung Wissenschaftler der TU Ilmenau und Kinderonkologen der Universitätsklinik Jena haben erfolgreich eine Nachbildung einer Blutstammzellnische entwickelt und zum Patent angemeldet. Mit Methoden des biotechnischen multiskalen Engineerings gelang es Prof. Andreas Schober, Fachgebiet Nanobiosystemtechnik, und seiner Forschergruppe Blutstammzellen nicht nur zu konservieren, sondern in der nachgebildeten Stammzellnische auch zu vermehren. Für die Leukämieforschung und -behandlung ist dies ein bedeutender Schritt, da Patienten bei der Stammzellentransplantation von einer großen Menge Stammzellen profitieren. Ilmenauer Forscher in seiner Disziplin im ersten Prozent weltweit Dr. Harald Hoppe vom Institut für Physik und dem Institut für Mikro- und Nanotechnologien wurde 2014 vom Herausgeber des „Web of Science“ Thompson Reuters zum „Highly Cited Researcher“ im Bereich Materialwissenschaften ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhalten Wissenschaftler, die in der internationalen Wahrnehmung zum ersten Prozent ihrer Disziplin zählen. Damit nimmt Dr. Hoppe eine Spitzenposition und eine Vorreiterrolle in der internationalen Forschung der Materialwissenschaften ein. Offizielles Kick-Off des „Gerätezentrums Mikro-Nano-Integration“ 2014 wurde das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien als „Gerätezentrum Mikro-Nano-Integration“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Beisein von Vertretern der DFG, des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur, der Industrie und anderer Forschungszentren eröffnet. Als eines von nur 21 bundesweit geförderten DFG-Gerätezentren stellt das ZMN Unternehmen, Universitäten und externe Forschungseinrichtungen technologisch einmalige Infrastruktur und Spezialausstattung zur Verfügung. COSIMA-Studierendenpreis geht an die TU Ilmenau Für die Entwicklung eines mobilen elektronischen Diebstahlerkennungssystems für Handtaschen erhielt ein Studierendenteam der TU Ilmenau im bundesweiten Mikrosystemtechnik-Wettbewerb COSIMA (Competition of Students in Microsystems Applications) 2015 in Karlsruhe den zweiten Platz. Das System „ProBag“ der Studierenden Tommy Heckert, Svenja Hermann, Loïc Kautzmann und William Tasnadi verhindert Taschendiebstähle, indem in der Tasche integrierte Sensoren Alarm schlagen, wenn sie gestohlen wird.


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