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Prof. Gunther Notni Gunther Notni (51) wurde 2014 zum Universitätsprofessor für die Stiftungsprofessur Industrielle Bildverarbeitung an der Fakultät für Maschinenbau berufen. Die Professur wurde von vier mittelständischen Ilmenauer Unternehmen gestiftet. Nach dem Studium der Physik an der Universität Jena promovierte Gunther Notni dort 1992 mit einem messtechnischen Thema. Im gleichen Jahr wechselte er an das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF in Jena, wo er 1994 die Leitung der Abteilung Optische Systeme übernahm. Für seine Arbeiten zur hochdynamischen 3D-Messung wurde er 2001 mit dem Transferpreis und 2014 mit dem Preis für Angewandte Forschung des Landes Thüringen ausgezeichnet. In Ilmenau beschäftigt er sich mit der Mehrbildverarbeitung über einen großen Spektralbereich für Anwendungen in der Qualitätssicherung und Mensch-Maschine-Interaktion. Prof. Alexander Raake Alexander Raake (44) ist im Juli 2015 zum Professor für Audiovisuelle Technik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik berufen worden. Nach dem Studium der Elektrotechnik an der RWTH Aachen und Tätigkeiten bei der TELECOM ParisTech, einer Knowledgeware-Firma in den USA und an der schweizerischen Universität École polytechnique fédérale de Lausanne promovierte er 2005 an der der Ruhr-Universität Bochum. Nach einem Jahr als Post-Doc am Centre National de la Recherche Scientifique LIMSI in Frankreich begann er als Senior Scientist an den Telekom Innovation Labs in Berlin. 2009 wurde er als S-Juniorprofessor und 2013 als S-W2-Professor an die TU Berlin berufen. Seine Arbeiten befassen sich mit dem Zusammenhang zwischen technischen Eigenschaften von audiovisuellen Systemen oder Signalen und der menschlichen Wahrnehmung sowie dem Nutzerverhalten. apl. Prof. Susanne Scheinert Die TU Ilmenau hat Susanne Scheinert (62) 2015 zur außerplanmäßigen Professorin für Festkörperelektronik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik berufen. Die Universität würdigte Susanne Scheinert damit insbesondere für ihre Verdienste als langjährige Leiterin des Fachgebiets Festkörperelektronik, wo sie Forschung und Lehre auf den Gebieten der organischen und anorganischen Elektronik profilierte. Nach dem Studium der Elektrotechnik, Industrie- und Auslandstätigkeit promovierte und habilitierte Susanne Scheinert an der TU Ilmenau. Im fakultätsübergreifenden Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien baute sie drei Forschergruppen auf und stattete das Zentrum mit exzellenter Laborausstattung aus. Susanne Scheinert hat zehn DFG-Projekte erfolgreich bearbeitet oder geleitet, 60 Artikel in renommierten Zeitschriften und 100 Konferenzbeiträge publiziert. 166 Der Campus | Personen


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