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BdR_2014_2015

Die Betriebseinheiten | 156 Universitätsrechenzentrum BETRIEBSEINHEITEN Universitätsrechenzentrum Das Universitätsrechenzentrum entwickelt und implementiert an der TU Ilmenau moderne IT-Konzepte. Für ein reibungsloses Funktionieren aller Geschäftsprozesse der Universität stehen Studierenden, Mitarbeitern und Wissenschaftlern zahlreiche Services bereit. Im Verbund der Thüringer Hochschulrechenzentren betreibt das Rechenzentrum der TU Ilmenau gemeinsam mit dem der Universität Jena das IT-Dienstleistungszentrum der Thüringer Hochschulen. ringer Hochschulen, Exchange- und SharePoint-Dienste und das Hosting der elektronischen Lernplattform Moodle. Im Jahr 2015 wurde an der gesamten Universität die Internet-Telefonie Voice over IP installiert. Mit der Sprachkommunikation mittels Computer Telephony Integration-Interfaces können nun nicht nur alle Telefone und auch Computer an den Arbeitsplätzen telefonische Verbindungen herstellen, auch die analogen Fax-Geräte werden schrittweise durch eFax-Dienste abgelöst. Das einheitlich aufgebaute und zu betreibende Voice over IP-Netz wird künftig zu einer erheblichen Kostenreduzierung führen. Parallel mit der Einführung der Internet-Telefonie strukturierte das Universitätsrechenzentrum die gesamte Netzwerkversorgung der Universität neu und nahm ein redundantes Firewall-System in Betrieb. Im Kompetenzzentrum Virtual Reality hat das Universitätsrechenzentrum 2015 die Flexible Audiovisuelle Stereoprojektionseinrichtung FASP auf den neuesten technischen Stand gebracht. Die FASP bietet durch Kombination von Stereoprojektion mit dem räumlichen Audiowiedergabeverfahren Wellenfeldsynthese vielfältige Möglichkeiten zur Produkt- und Prozesssimulation in virtuellen Räumen. Zur Unterstützung von Forschung und Lehre wurden die Projektionstechnik, Server- und Netzwerktechnik, Audiotechnik und das Trackingsystems erneuert. Nun sind komplexere Szenen mit einem hohen Datendurchsatz von 12 statt bislang sieben Bildern pro Sekunde darstellbar und die präzisere Ortung von Audioquellen möglich. Für Anwender des wissenschaftlichen Rechnens betreibt das Universitätsrechenzentrum eine innovative Infrastruktur. Zusammen mit dem Institut für Physik bereitete es 2015 die Erneuerung der Compute-Infrastruktur vor. Geplant ist die Installation eines massiv parallelen Compute-Clusters der vierten Generation, MaPaCC4, der die bisherigen Compute- und Datenressourcen ablösen und so die Computeleistung an der TU Ilmenau deutlich erhöhen wird. Die höheren Hauptspeicherkapazitäten werden die numerische Simulation hochaufgelöster Problemstellungen ermöglichen. In den Jahren 2014 und 2015 haben die Rechenzentren der Thüringer Hochschulen auf Initiative des Thüringer Wissenschaftsministeriums die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der IT-Dienstleistungen neu geordnet. 2016 wird thüringenweit eine neue Governancestruktur eingerichtet, nach der ein gemeinsames IT-Dienstleistungszentrum in die Universitätsrechenzentren der TU Ilmenau und der „Das Universitätsrechenzentrum der TU Ilmenau ist Teil des IT-Dienstleistungszentrums für alle Thüringer Hochschulen.“ Friedrich-Schiller-Universität Jena integriert wird, das zentralisiert IT-Dienste für alle Thüringer Hochschulen bereitstellt. Eine Reihe Dienste für andere Hochschulen werden bereits seit längerem durch das Rechenzentrum der TU Ilmenau erbracht, etwa die Softwarebeschaffung über die Ständige ArbeitsGruppe Software aller Thü-


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