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Bericht des Rektors 2014 / 2015 155 HIGHLIGHTS PATON | Landespatentzentrum Thüringen Neue Kooperationsvereinbarung mit dem DPMA PATON, Deutsches Patent- und Markenamt und TU Ilmenau schlossen 2015 eine Vereinbarung zur Erweiterung der Zusammenarbeit auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes. Ein Kriterienkatalog definiert Qualität und Umfang IP-relevanter Leistungen für die deutsche Wirtschaft sowie den Forschungs- und Hochschulbereich und hilft, die Öffentlichkeit für geistiges Eigentum zu sensibilisieren. PATON fördert rasche Verbreitung von Innovationen Die Bundesinitiative SIGNO, „Schutz von Ideen für die gewerbliche Nutzung“, war bis zu ihrer Beendigung 2015 so erfolgreich, dass PATON sich an dem Folgeprojekt WIPANO („Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen“) beteiligt. Mit der Initiative fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die rasche Verbreitung von Innovationen, indem öffentliche Forschung und Unternehmen bei der Patentierung und Verwertung ihrer Ideen und innovative Projekte für die Normung unterstützt werden. PATONAKADEMIE steigert Zahl der Seminarteilnehmer Die PATONAKADEMIE steigerte die Anzahl der angebotenen Tages- oder Halbtagsseminare zu den Themen Patentrecht, Patentinformation/Patentdokumentation, Patentrecherche und IP-Management auf 50 pro Jahr. Die mehr als 500 Seminarteilnehmer waren Studierende, Ingenieure, Naturwissenschaftler und Betriebswirte aus wissenschaftlichen Einrichtungen, kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen sowie Patentanwaltskanzleien. Nach den 15- bis 20- tägigen Seminaren und nach erfolgreichem Abschluss einer Prüfung erhielten in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt 52 Teilnehmer ein Universitätszertifikat als Patentingenieur/Patentmanager, Patentreferent oder Patentrechercheur. Innovatives Verfahren zum Patent angemeldet Die TU Ilmenau meldete ein neuartiges Verfahren zum Patent an, mit dem ein so genanntes Cochlea-Implantat besonders schonend in das Innenohr eingesetzt werden kann – nur ein Beispiel für den Schutz, den PATON für technische Erfindungen ermöglicht. Mit der Hörprothese kann bei Gehörlosen, deren Hörnerv noch funktioniert, das Hörvermögen wieder hergestellt werden, ohne dass die hochempfindlichen Strukturen im Ohr beschädigt werden.


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