Page 142

BdR_2014_2015

144 Der Dialog mit der Öffentlichkeit | Medien- und Öffentlichkeitsarbeit  DIALOG MIT DER ÖFFENTLICHKEIT Medien- und Öffentlichkeitsarbeit – Kommunikation mit der Welt In der Welt der Wissenschaft und bei Arbeitgebern genießt die Technische Universität Ilmenau einen anerkannt guten Ruf. Optimierte Kommunikationsmaßnahmen haben in den vergangenen Jahren das Renommee und die hohe Qualität von Forschung und Lehre der Universität einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht. Unser Medienmonitoring belegt, dass wir 2014 und 2015 den Bekanntheitsgrad der TU Ilmenau in ganz Deutschland gegenüber dem Vorjahr erneut steigern konnten. Die Technische Universität Ilmenau stand in den Jahren 2014 und 2015 mit zahlreichen Forschungsthemen in Deutschland in den Schlagzeilen – in den Printmedien ebenso wie in Radio und Fernsehen und auch online. Im Oktober 2015 brachte die Süddeutsche Zeitung einen Artikel mit der Überschrift „Warum Ost-Unis attraktiv für West-Studenten sind“ – am Beispiel der TU Ilmenau. Hoch spezialisierte Studiengänge, moderne Hörsäle und Professoren, die sich Zeit nehmen, das waren die „Botschaften“, die wir in einer der größten überregionalen Zeitungen Deutschlands platzieren konnten. Im Fernsehen liefen über die TU Ilmenau gleich vier lange Reportagen. Die Wissenschaftssendung X:enius im deutsch-französischen Kulturkanal arte sendete im Juli 2015 die halbstündige Reportage „Bildmanipulation – Welchen Bildern können wir trauen?“. Sie zeigte digitale Tricks, derer sich die Filmindustrie bedient, um die Wirklichkeit zu verändern – unter anderem eine Technik, entwickelt von einem Wissenschaftlerteam der TU Ilmenau, die es ermöglicht, aus Videos Objekte in Echtzeit zu entfernen. Im April 2015 war die gesamte 30-minütige MDR-Sendung „Echt – das Magazin zum Staunen“ dem Thema „Das Auto der Zukunft“ gewidmet. Experten des Thüringer Innovationszentrums Mobilität, das an der TU Ilmenau angesiedelt ist, erklärten, wie das intelligente Fahrzeug der Zukunft aussehen könnte, an dem sie in einer europaweit einmaligen Testanlage forschen. Im Sommer 2015 war ein Fernsehteam von ARD alpha auf unserem Campus unterwegs und befragte den Rektor und Studenten der Universität zum Studieren an der TU Ilmenau. Die Zuschauer der Sendung „Campus“ erfuhren, dass die TU Ilmenau in mehreren Rankings des deutschsprachigen Raums Spitzenplätze belegt. Und die populärwissenschaftliche Pro7-Sendung „Galileo“ zeigte im August 2014, wie Blitze aus Sand korallenartige Figuren formen, so genannte Fulgurite, die sehr selten sind und teuer gehandelt werden. Im Radio lief im Oktober 2015 in der Sendung „Sonntagsspaziergang“ des Deutschlandfunks „Die Mission Mars One“ über die Vorbereitungen der NASA auf den ersten bemannten Flug zum Mars. Auf Hawaii erkunden sechs Wissenschaftler, darunter Christiane Heinicke von der TU Ilmenau, wie Menschen sich verhalten, wenn sie auf engem Raum zusammenleben. Eine halbe Stunde lang beschäftigte sich der Radiokanal SWR2 Wissen im Juli 2015 mit der Frage, was Roboter dürfen und was nicht. „Die Grenzen des Erlaubten – Roboter-Ethik“ kennen Länder wie Japan, China und Südkorea nicht so sehr. Das Fachgebiet Neuroinformatik und Kognitive Robotik der TU Ilmenau, das intelligente Roboter entwickelt, hat in Deutschland hingegen mit großer Technik-Skepsis zu kämpfen. „Gleich vier lange Fernsehreportagen haben den Zuschauern die TU Ilmenau näher gebracht.“


BdR_2014_2015
To see the actual publication please follow the link above